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Medizinisches Wörterbuch 

P

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Palatum fissum

siehe Gaumenspalte

Panaritium

Das Panaritium ist eine Entzündung an den Fingern oder Zehen, bei der Gewebe miteinander verschmilzt. Es wird durch die Infektion einer Bagatellverletzung mit bestimmten Bakterien, insbesondere Staphylokokken verursacht. Oft entstehen bei einem Panaritium Schmerzen, Rötung und Schwellung der Haut, sowie Funktionsverlust der betroffenen Gliedmaßen.

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Paralysis agitans

siehe Parkinson-Krankheit

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Parkinson-Krankheit (Paralysis agitans)

Die Parkinson-Krankheit bewirkt eine langsam voranschreitende Zerstörung der Nervenzellen des Gehirns. Symptome sind: Zittern der Gliedmaßen im Ruhezustand, schwindende Muskelkraft und eine gewisse "Steifheit" (Rigor) des gesamten Körpers mit langsamen, stockenden Bewegungen.

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Paronychie

Einer Paronychie ist eine Entzündung des Nagelbetts und des Nagelwalls. Diese Entzündung äußert sich durch eine schmerzhafte Rötung und Schwellung des Nagelwalls. Die Ursache der Paranychie ist oft eine Infektion durch Bakterien (Staphylokokken) oder Viren (Herpes simplex).

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Parotitis epidemica

siehe Mumps

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Pemphigus vulgaris

Als Pemphigus vulgaris bezeichnet man eine autoimmun bedingte Hautkrankheit.  Es bilden sich Blasen auf der Haut.  Bei genetischer Veranlagung kann durch die  Einnahme bestimmter Medikamente, Viren oder Sonneneinstrahlung das Pemphigus vulgaris ausgelöst werden. Die Blasenbildung beginnt oft  in der Mundschleimhaut und breitet sich dann über den ganzen Körper aus. Die Blasen können schmerzhaft sein und sind mit klarer Flüssigkeit gefüllt. Nach ihrem Platzen heilen sie narbenfrei ab.

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Perikardtamponade

siehe Herzbeuteltamponade

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Periostitis

siehe Knochenhautentzündung

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Peritonealgravidität

siehe Bauchhöhlenschwangerschaft

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Peritonismus

Peritonismus ist eine schmerzhafte Reizung des Bauchfelles (Peritoneum), ohne dass eine Bauchfellentzündung vorliegt.

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Peritonitis

siehe Bauchfellentzündung

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Pertussis

siehe Keuchhusten

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Pes equinovarus adductus

siehe Klumpfuß

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Pes valgus

siehe Knickfuß

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Pfeiffer'sches Drüsenfieber (Mononukleose)

Das Pfeiffer'sche Drüsenfieber ist eine Erkrankung, die vor allem die Lymphknoten am Hals betrifft. Der Erreger ist das Epstein-Barr-Virus, welches durch Tröpfcheninfektion oder Kontaktinfektion übertragen wird. Das Pfeiffer´sche Drüsenfieber äußert sich in Müdigkeit, Fieber, grippeähnlichen Symptomen und Lymphknotenschwellung. Oft haben Betroffene Halsschmerzen und Schluckbeschwerden. Die Mononukleose dauert zwischen zwei und 14 Tagen, selten kann es zu einem chronischen Verlauf über mehrere Monate hinweg kommen.

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Phantomschmerz

Als Phantomschmerz bezeichnet man den Schmerz, der  nach der Entfernung bzw. Amputation eines Körperteils, z.B. Finger, Hände, Füße oder Unterschenkel entsteht. Der Betroffene verspürt starke Schmerzen in dem Körperteil, welches entfernt wurde. Das Phänomen Phantomschmerz ist nicht endgültig geklärt, man geht jedoch davon aus, dass die durch die Amputation verletzten Nerven einen dauerhaften Schmerzreiz an das Gehirn weiterleiten.

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Photoallergie

siehe Lichtallergie

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Pilzinfektion (Mykose)

Pilzinfektionen werden bei gesunden Patienten meist durch Dermatophyten hervorgerufen und betreffen häufig die Haut. Der Fußpilz ist die bekannteste Pilzinfektion und wird oft  in Schwimmbädern übertragen. Auch Pilzinfektionen der Geschlechtsorgane können bei immungesunden Menschen vorkommen und durch Geschlechtsverkehr übertragen werden. Andere Pilzinfektionen, die vor allem den Mund-, Rachen- und Verdauungstrakt betreffen, kommen fast nur bei immunschwachen Patienten vor.

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Pityriasis versicolor

siehe Kleienpilzflechte

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Plasmozytom (multiples Myelom)

Das Plasmozytom, wird auch als multiples Myelom oder Morbus Kahler bezeichnet. Es ist eine bösartige Krankheit des blutbildenden Knochenmarks. Das Blutbild verändert sich und die Knochen werden zerstört, was sich in häufigen Knochenbrüchen ohne erkennbare Ursache äußert. Plasmozytom-Betroffene fallen durch Müdigkeit, Infektanfälligkeit und Blutarmut auf.

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Pneumonie

siehe Lungenentzündung

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Pocken (Variola)

Als Pocken bezeichnet man eine schwere Infektionskrankheit, die durch das Pockenvirus ausgelöst wird. Pocken können von Mensch zu Mensch, sowie über das Einatmen infizierten Staubes übertragen werden und beginnen meist mit Fieber und Schüttelfrost. Vier Tage nach der Infektion entsteht der typische Hautausschlag mit kleinen, flüssigkeitsgefüllten Pusteln. Zwei Wochen dauert es bis die Bläschen austrocknen. Leider hinterlassen sie deutliche Narben. Schlimmstenfalls können Pocken zu Taubheit oder Erblindung führen.

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Polio

siehe Kinderlähmung

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Pollinosis

siehe Heuschnupfen

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Polyarthritis, chronische

siehe Rheuma

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Polymyositis

Als Polymyositis wird eine systemische Erkrankung der Skelettmuskulatur bezeichnet und zählt zu den Kollagenosen. Die Erkrankung äußert sich in Muskelschwäche, Muskelschmerzen, Gelenkbeschwerden, Schluckstörungen und unspezifischen Entzündungszeichen. Polymyositis tritt oft begleitend zu einer Krebserkrankung auf.

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Polyneuropathie

Als Polyneuropathie wird eine Nervenerkrankung, welche vorwiegend die sensiblen und motorischen Nerven der Arme und Beine betrifft, bezeichnet. Oft merken Betroffene ein Kribbeln und Taubheitsgefühl, das später auch zu Lähmungen und Hautveränderungen führen kann. Eine Ursache für Polyneuropathien ist Diabetes mellitus, aber auch Infektionskrankheiten, Vergiftungen, Krebserkrankungen und Mangelernährung können zu einer Polyneuropathie führen.

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Posttraumatische Belastungsstörung

Eine posttraumatischen Belastungsstörung kann entstehen, wenn Menschen ein traumatisches Erlebnis nicht richtig verarbeiten können. Der Betroffene hat immer wieder das Gefühl, das Trauma von Neuem zu durchleben, Eine posttraumatische Belastungsstörung kann sich auf sehr verschiedene Weise äußern, sie führt zu schwerwiegenden Beeinträchtigungen im Alltag.

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Präeklampsie

siehe Gestose

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Prurigo

Als Prurigo bezeichnet man alle Hauterkrankungen, die folgende Symptome zeigen: starker Juckreiz, Ausschlag mit Pusteln, Nässen und narbige Abheilung. Die häufigste Form ist die Prurigo gestationis, die während der Schwangerschaft auftritt.

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Pseudo-Krupp (Laryngitis subglottica)

Der Pseudo-Krupp ist eine Entzündung des Kehlkopfes unterhalb des Kehlkopfdeckels, die durch Viren hervorgerufen wird. Symptome sind: bellender Husten, Heiserkeit, Atemnot (vor allem nachts) und pfeifende Atemgeräusche.

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Psoriasis

siehe Schuppenflechte

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Psychose

Psychosen sind psychische Erkrankungen. Sie haben oft organische Ursachen (z.B. Meningitis, Stoffwechselerkrankungen oder Hirntumoren). Auch durch Vergiftungen mit Medikamenten, Alkohol oder andere Drogen kann eine Psychose ausgelöst werden. Oft gehen sie mit Bewusstseins-, Gedächtnis- und Orientierungsstörungen bis hin zu Halluzinationen einher.

Pustel (pustula)

Pusteln sind kleine eitergefüllte Bläschen auf der Hautoberfläche, die z.T. mit bakteriellen Infektionen einhergehen. Ein Beispiel für die Pustelbildung ist die Akne.  Für viele andere Hauterkrankungen ist zunächst eine Pustelbildung charakteristisch.

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