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Rabies
siehe Tollwut
Rachitis
Als Rachitis wird eine Knochenerkrankung bezeichnet, die bei Kindern auftritt und auf einem Calcium- und Phosphatmangel beruht. Aufgrund eines gestörten Calciumstoffwechsels kommt es zu einer gestörten Knochenentwicklung mit Skelettveränderungen. Häufig zeigen sich erste Symptome der Rachitis ca. zwei bis drei Monate nach der Geburt mit Unruhe, Schreckhaftigkeit und verstärktem Schwitzen. Auch eine sehr schlaffe Muskulatur, evtl. Krämpfe, Verstopfung und eine sehr weiche Schädeldecke kommen in einem späteren Stadium hinzu.
Raucherbein
Als Raucherbein bezeichnet man eine Gefäßerkrankung, die vor allem bei starken Rauchern auftreten und zu Gefäßverschlüssen und schweren Durchblutungsstörungen führen kann. Die Erkrankung äußert sich zunächst als Schmerzen in Füßen und Unterschenkeln beim Gehen, in schweren Fällen kommt es zu offenen Wunden und Geschwüren.
Reflux
siehe Sodbrennen
Regelschmerzen (Dysmenorrhoe)
Regelschmerzen sind Schmerzen die bei der Frau menstruationsbegleitend auftreten und vor allem im Unterbauch lokalisiert sind. Bei manchen Frauen kann es jedoch auch zu Beschwerden wie Kopfschmerzen, Übelkeit und Durchfall kommen. Viele junge Frauen leiden häufig an starken Krämpfen während der ersten Tage der Periode.
Reisekrankheit (Kinetose)
Reisekrankheit äußert sich unter anderem in Kopfschmerz, Übelkeit und Erbrechen und tritt bei den Betroffenen dann auf, wenn sie sich in einem Fortbewegungsmittel befinden. Am meisten verbreitet ist die sogenannte Seekrankheit.
Reizblase (Neuralgia vesicae)
Als Reizblase bezeichnet man einen Reizzustand von Blase und Harnwegen, der häufig bei Frauen zwischen 30 und 50 Jahren vorkommt. Die Reizblase macht typische Beschwerden, u.a. Schmerzen beim Wasserlassen, ständigen Harndrang, Schmerzen beim Sitzen und eine leichte Inkontinenz.
Reizdarmsyndrom (Colon irritabile)
Als Reizdarmsyndrom wird eine Gruppe von Darmerkrankungen bezeichnet, deren Ursache weitgehend ungeklärt ist. Oft leiden Betroffene abwechselnd unter Durchfall und Verstopfung, starken Blähungen und Schmerzen im Unterleib, Übelkeit und eine veränderte Häufigkeit von Stuhlentleerungen, mehr als dreimal pro Tag oder weniger als dreimal pro Woche sind nicht selten beim Reizdarmsyndrom.
Reizmagen (funktionelle Dyspepsie)
Ein Reizmagen beschreibt chronische Schmerzen im Oberbauch, für die keine körperliche Ursache gefunden werden kann. Oft kommt es zu Symptomen wie Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfällen. Die Ursache eines Reizmagens sind häufig psychosomatischer Natur.
Restless-legs-Syndrom (Anxietas tibiarum)
Beim Restless-legs-Syndrom handelt es sich um einen unkontrollierbaren Drang, die Lage der Beine zu verändern. Es tritt verstärkt abends auf. Besonders belastend für die Betroffenen sind die damit einhergehenden Schlafstörungen.
Retinitis pigmentosa/Retinopathia pigmentosa
Die Retinopathia pigmentosa oder Retinitis pigmentosa ist eine Netzhautdegeneration, bei der die Photorezeptoren zerstört werden. Sie kann ererbt oder durch spontane Mutation entanden sein.
Retrobulbärneuritis (Neuritis nervi optici)
Als Retrobulbärneuritis wird eine Entzündung des Sehnervs bezeichnet. Eine Sehminderung ist ein erstes Anzeichen, sowie starke Kopfschmerzen. Sichtbar wird, dass der Sehnerv auf der betroffenen Seite deutlich blasser als bei einem gesunden Auge erscheint. Die Retrobulbärneuritis kann auch ein Anzeichen für eine Multiple Sklerose sein.
Rezidiv
siehe Rückfall
Rheuma ( Chronische Polyarthritis)
Als Rheuma wird eine chronische Entzündung von Gelenken bezeichnet. Häufig sind Männer und Frauen zwischen dem 30. und 50 Lebensjahr betroffen. Typische Rheuma-Symptome sind Schwellungen, Rötungen und Schmerzen. Anfangs befällt es zunächst kleine Gelenke an Fingern und Zehen. Im Laufe der Erkrankung kommt es zur fortschreitenden Zerstörung und Verformung von Gelenken.
Rheumatisches Fieber (Streptokokkenrheumatismus)
Das Rheumatische Fieber ist eine entzündlich-rheumatische Erkrankung, die durch Streptokokken verursacht wird. Symptome sind: Fieber, Gelenkschmerzen und ein "rheumatisches Erythem" (ein rosaroter Hautausschlag). Manchmal kommt es auch zu einer Entzündung der Herzklappen, des Herzmuskels, des Herzbeutels oder zu einer chronischen Gelenkentzündung.
Rhinitis
Als Rhinitis bezeichnet man eine oberflächliche Entzündung der Nasenschleimhaut. Die Erkrankung verläuft meist ohne Fieber und äußert sich durch Niesen, Anschwellen der Schleimhäute und Sekretfluss (Schnupfen). Am häufigsten tritt eine Rhinitis im Rahmen einer Erkältung auf.
Rhizarthrose
siehe Daumensattelgelenksarthrose
Rigor
Als Rigor bezeichnet man eine erhöhte Muskelsteifigkeit. Die zu einem roboterartigen Bewegungsablauf führt. Rigor tritt vor allem bei der Parkinson-Erkrankung auf.
Rinderwahnsinn (BSE)
Rinderwahnsinn wird auch als Bovine Spongiforme Enzephalopathie (BSE) bezeichnet. Es ist eine Krankheit, die bei Rindern auftritt und durch Prionen ausgelöst wird. Die Gehirnsubstanz degeneriert sich, was bei Rindern zu Verlangsamung, Krämpfen und Koma führen kann. Durch den Genuss von BSE-verseuchtem Rindfleisch können auch Menschen infiziert werden. Die Symptome des Rinderwahnsinns ähneln beim Menschen der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit. Es beginnt mit Gedächtnislücken, Konzentrationsstörungen und erhöhter Reizbarkeit. Später kann es zu Schlafstörungen, Demenz und Lähmungen kommen. Im Endstadium fällt der Betroffene ins Koma und stirbt einige Monate bis Jahre nach Auftreten der ersten Symptome.
Ringelröteln (Erythema infectiosum acutum)
Als Ringelröteln wird eine Kinderkrankheit bezeichnet, die zwischen dem 6. und 15. Lebensjahr auftritt. Der Erreger Parvovirus B19 ist der Auslöser von Ringelröteln. Die Krankheit verläuft normalerweise harmlos. Symptome sind ein allgemeines Krankheitsgefühl, Fieber und ein kreisförmiger Hautausschlag im Gesicht.
Rosacea
Rosacea ist eine akneähnliche Entzündung der Haut, die mit Rötung und Schuppung einhergeht. Oft treten auch Papeln und Pusteln auf.
Rotavirus
Die Rotaviren gehören zur Gruppe der Rheoviridae. Sie sind der Auslöser für Durchfall-Erkrankungen und können innerhalb kürzester Zeit zu starker Austrocknung führen. Häufig werden Rotaviren über kontaminierte Lebensmittel oder Wasser übertragen und führen innerhalb von 1-3 Tagen zu Erbrechen, Fieber und Durchfall.
Röteln (Rubella)
Als Röteln wird eine Virusinfektion bezeichnet die oft bei Kindern auftritt. 14-21 Tage nach der Tröpfcheninfektion hat das Kind Fieber. Lymphknoten schwellen an und der typische rosa Rötelnausschlag ist zu erkennen. Wenn eine Frau während der Schwangerschaft an Röteln erkrankt, besteht für das noch ungeborene Kind Lebensgefahr bzw. die Gefahr einer schweren Missbildung.
Rubella
siehe Röteln
Rückfall (Rezidiv)
Als Rückfall bezeichnet man das Wiederauftreten einer Krankheit oder Störung, die bereits symptomlos war.




