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Wanderröte (Erythema chronicum migrans)
Die Wanderröte ist ein Hautausschlag, der meist als Frühsymptom der Borreliose auftritt. Häufig entsteht ein roter Ring, der sich im weiteren Verlauf vergrößert und über den Körper ausbreitet. Kombiniert mit der Wanderröte treten oft noch andere Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Unwohlsein auf.
Warze (Verruca)
Als Warze bezeichnet man Hautveränderungen, die meist nur die Hornschichten betreffen und in jedem Alter auftreten können. Hervorgerufen werden sie durch den Humanen Papillomavirus (HPV) und durch Schmierinfektion übertragen. An Händen und Füßen können Warzen sehr schmerzhaft sein. Häufig bilden sie sich nach einiger Zeit von selbst zurück.
Wasserkopf (Hydrocephalus)
Als Wasserkopf wird ein Zustand bezeichnet, bei dem der Abfluß des Liquors (Hirnwasser) aus dem Gehirn verhindert wird und sich dieser in den Ventrikeln (mit Hirnwasser gefüllte Hohlräume im Gehirn) speichert. Dadurch kommt es zu einer Erweiterung der Ventrikel und somit zu einer Erhöhung des Hirndruckes. Meistens ist die Ursache eine Hirnmissbildung oder Erkrankung im frühen Embryonal- oder Kindesalter. Die Folgen eines Wasserkopfes sind eine Vergrößerung des Kopfumfangs, Erbrechen, Kopfschmerzen und Krampfanfälle.
Weißfleckenkrankheit
siehe Vitiligo
Weitsichtigkeit (Übersichtigkeit, Hyperopie, Hypermetropie)
Weitsichtigkeit ist der umgangssprachliche Ausdruck für Übersichtigkeit, die Unfähigkeit, in der Nähe scharf zu sehen. Dabei handelt es sich um einen sogenannten axialen Brechungsfehler des Auges, bei dem der Augapfel zu kurz beziehungsweise die Linse zu wenig gekrümmt ist. Daraus ergibt sich ein unscharfer Seheindruck. Je näher ein Objekt an das Auge herangeführt wird, desto unschärfer erscheint es.
Windpocken (Varizellen)
Als Windpocken wird eine Infektionskrankheit bezeichnet, die zu den Kinderkrankheiten zählt. Häufig werden Windpocken durch Tröpfchen übertragen und zeigen ca. 14 Tage nach Ansteckung erste Symptome wie Fieber und einen roten, juckenden Ausschlag. Dieser wird im Verlauf der Krankheit zu Pusteln, die dann abtrocknen und meistens narbenfrei abheilen.
Wittmaack-Ekbom-Syndrom
siehe Restless-legs-Syndrom
Wundrose (Erysipel)
Die Wundrose ist eine scharf begrenzte Rötung der Haut, welche meist an Gesicht, Armen oder Beinen auftritt und rasch fortschreitet. Das Bakterium Streptococcus pyogenes ist die Ursache für die Infektion und wird meistens durch eine kleine Wunde in die Haut eingebracht. Fieber, Schüttelfrost, Rötung und Schwellung der Haut sowie manchmal Blasenbildung sind die Hauptsymptome der Wundrose.
Wundstarrkrampf (Tetanus)
Als Wundstarrkrampf bezeichnet man eine schwere Infektionskrankheit, die durch ein Bakterium ausgelöst wird. Verunreinigte Erde, die in tiefe Wunden gelangt ist die häufigste Infektionsquelle. 3-21 Tage nach Infektion kommt es zu Lähmungen im Gesichts-, Nacken- und Rumpfbereich mit einer Überempfindlichkeit gegenüber Licht oder Geräuschen, die sich in Muskelkrämpfen äußert.




