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Medizinisches Wörterbuch 

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Dakryozystitis

Eine Dakryozystitis ist eine Entzündung der Tränenwege.

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Dandy-Walker-Fehlbildung

Die Dandy-Walker-Fehlbildung ist eine Erkrankung des Gehirns. Es ist eine angeborene Fehlbildung, bei der der Kleinhirnwurm fehlt und der vierte Ventrikel zystisch erweitert ist. Die  Symptome der Dandy-Walker-Fehlbildung sind eine geistige und motorische Entwicklungsverzögerung, Muskelschwäche und eine Ataxie.

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Darmbrand

Der akute Darmbrand ist eine sehr rasch verlaufende Entzündung des Darmes, welche häufig durch eine Lebensmittelvergiftung hervorgerufen wird. Es kommt zu schweren, blutigen Durchfällen, Erbrechen, Kreislaufkollaps, Darmkrämpfen und Gewebszerstörung. Bei Darmbrand kann Darmverschluss oder -durchbruch die Folge sein.

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Daumensattelgelenksarthrose (Rhizarthrose)

Die Daumensattelgelenksarthrose wird auch Rhizarthrose genannt. Betroffen sind oft Frauen, wobei die Häufigkeit mit zunehmendem Alter steigt. Die Rhizarthrose äußert sich in Schmerzen sowie einer Kraft- und Bewegungseinschränkung.

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Dehydration

siehe Exsikkose

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Dekubitus

siehe Druckgeschwür

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Dellwarzen

Dellwarzen sind eine Infektionskrankheit die weltweit verbreitetet ist. Es sind keine echten Warzen, Dellwarzen sind kleine, rötliche Knoten, die durch das Molluscipoxvirus ausgelöst werden.

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Demenz

Demenz ist ein chronisch fortschreitender Verlust der Gehirnsubstanz, der mit Verwirrung, Verlust des Gedächtnisses und Schädigung anderer Denkprozesse einhergeht. Die Rate der Demenzkranken nimmt mit höherem Alter stark zu.

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Dengue-Fieber

Das Dengue-Fieber ist eine virale Infektionskrankheit, die häufig in den Tropen auftritt. Die Erkrankung wird durch bestimmte Mücken der Gruppe "Aedes" übertragen. Die Symptome des Dengue-Fiebers ähneln denen einer schweren Grippe mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost.

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Depression

Die Depression gehört zu den psychischen Erkrankungen. Oft äußert sie sich durch gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit und mangelndes Selbstwertgefühl. Anzeichen wie Erschöpfung, Schlaflosigkeit, gesteigerter Appetit und Gewichtsveränderungen gehören häufig dazu. Bei einer Depression sind Angstzustände und nihilistischen Denken, das zu Suizidgedanken führen kann, nicht selten.

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Dermatomykose

Dermatomykose ist eine Hautpilzinfektion, selten auch Hefe- oder Schimmelpilzinfektion. Oft  kommt Dermatomykose am Fuß vor, kann jedoch auch vaginal und überall sonst auf der Haut auftreten. Typisch sind juckende, rote und schuppende Hautareale sowie nässende Bläschen.

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Dermatomyositis

Als Dermatomyositis wird eine systemische Entzündung der Muskeln und der Haut bezeichnet. Wenn nur die Muskulatur betroffen ist, spricht man von Polymyositis.

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Diabetes insipidus

Der Diabetes insipidus ist eine Erkrankung des Wasserhaushaltes. Oft  kommt es zu einer vermehrten Wasserausscheidung im Urin und in Folge zu einer erhöhten Trinkmenge bei starkem Durst.

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Diabetes mellitus

Der Begriff Diabetes mellitus wird auch Zuckerkrankheit genannt. Häufig gibt es erhöhte Blutzuckerwerte und verschiedenste Nebenwirkungen mit Spätkomplikationen. Es werden zwei Diabetesformen unterschieden: Typ I und Typ II.

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Diarrhö

siehe Durchfall

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Dickdarmkrebs

Dickdarmkrebs wird auch Kolonkarzinom genannt, man versteht darunter einen bösartigen Tumor am Dickdarm. Viele Risikofaktoren der Lebensweise tragen zur Entstehung von Dickdarmkrebs bei, in manchen Fällen besteht bereits eine andere Krebserkrankung.

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Dickdarmpolypen

Dickdarmpolypen sind kleine, millimeter- bis zentimetergroße gutartige Tumoren. Die Ursachen können unterschiedlich sein, sie treten z.B. bei der familiären adenomatösen Polyposis  auf. Dickdarmpolypen sind an sich nicht gefährlich, sie können jedoch zu Blutungen führen und langfristig auch zu Krebs entarten.

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Dilatative Kardiomyopathie

Die dilatative Kardiomyopathie ist eine Herzerkrankung, wobei sich der Herzmuskel krankhaft erweitert. Häufig ist der linke Ventrikel betroffen. Die Folge ist eine verminderte Leistung des Herzens (Herzinsuffizienz). Oft liegen zusätzlich Herzrhythmusstörungen vor.

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Diphtherie (Krupp)

Die Diphtherie ist eine akute Infektionskrankheit, die lebensbedrohlich sein kann. Sie wird durch das Bakterium Corynebacterium diphtheriae hervorgerufen, welches durch Husten oder Niesen übertragen werden kann. Diphtherie verursacht Hals- und Rachenschmerzen, Schluckbeschwerden, Atembeschwerden und Fieber.

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Discusprolaps

Siehe Bandscheibenvorfall

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Distorsion

siehe Verstauchung

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Divertikulitis

Die Divertikulitis ist eine Entzündung des Enddarms. Es entsteht oft  aus einer Sigmadivertikulose heraus. Bei einer Divertikulitis entzünden sich die Darmwandausstülpungen, wobei Patienten  unter linksseitigen Unterbauchschmerzen, Fieber und Stuhlveränderungen leiden.

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Dornwarze

Die Dornwarze wird vom Humanen Papillomavirus verursacht. Sie entsteht an den Fußsohlen und hat eine schwielige, harte Oberfläche mit in der Mitte sichtbaren, dunklen Blutgefäßen.  Oft wächst die Dornwarze weit in die Tiefe, stößt dann gegen die Knochenhaut der Fußknochen und verursacht so beim Gehen Schmerzen.

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Down-Syndrom

Das Down-Syndrom ist eine Genommutation, bei der ein Chromosom der Erbinformation dreimal statt zweimal vorhanden ist. Es handelt sich hierbei um das Chromosom 21, deswegen spricht man auch von Trisomie 21. Dieser Defekt entsteht bei der Zellteilung der Keimzellen und führt zu einer mehrfachen Behinderung des betroffenen Kindes. Oft treten beim Down-Syndrom neben Herzfehler, geistiger Unterentwicklung und Kurzgliedrigkeit auch ein asiatisch wirkendes, flächiges Gesicht mit schrägen Augen auf.

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Dreitagefieber (Exanthema subitum)

Das Dreitagefieber ist eine Virusinfektion, die durch das humane Herpesvirus 6 hervorgerufen wird. Es tritt bei Kleinkindern auf. 3 bis 15 Tage nach der Infektion entwickeln die Kinder hohes Fieber und ein kleinfleckiges Exanthem, das nach 1-3 Tagen wieder verschwindet.

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Druckgeschwür (Dekubitus)

Das Druckgeschwür ist eine lokale Schädigung der Haut oft auch der darunter liegenden Strukturen. Druckgeschwüre entstehen dort, wo die Haut über längere Zeit hohem Druck ausgesetzt ist. Es kommt an dieser Stelle zur Minderdurchblutung und somit zur Zerstörung der gesunden Haut und Weichteile.

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Dumping-Syndrom

Beim Dumping-Syndrom kommt es zu einer sturzhaften Entleerung des Magens in den Dünndarm. Symptome: Druckgefühl im Oberbauch, Blässe, Herzklopfen, Schweißausbruch, Übelkeit und Erbrechen.

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Durchfall (Diarrhö)

Durchfall ist Stuhlgang von breiiger, schleimiger oder wässriger Konsistenz, der mehr als dreimal an einem Tag abgesetzt wird.Durchfall kann durch Bakterien, Viren, Parasiten, Medikamente oder Hormone ausgelöst werden.

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Durchgangssyndrom

Das Durchgangssyndrom ist eine akute organische Psychose, die bei vollem Bewusstsein auftritt und zeitlich begrenzt bleibt.

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Dysarthrie

Als Dysarthrie bezeichnet man Sprechstörungen, die durch eine Schädigung des Gehirns zustande kommen. Oft sind Bewegungen sowie die Koordination der Sprechmuskeln gestört.

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Dysmenorrhoe

siehe Regelschmerzen

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Dyspareunie

Als Dyspareunie werden Schmerzen beim Geschlechtsverkehr bezeichnet. Die Betroffenen sind meistens Frauen. Ursachen können sein: Infektionen, Entzündungen, Hormonstörungen, Endometriose, zu trockene Schleimhaut oder Partnerschaftsprobleme und Beziehungskonflikte.

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Dyspepsie, funktionelle

siehe Reizmagen

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Dysphagie

Als Dysphagie bezeichnet man eine Schluckstörung, die meist mit Druckgefühl und Schmerzen hinter der Brust einhergeht. Eine Dysphagie kann von der Erschwerung des Schluckaktes bis hin zur absoluten Schluckunfähigkeit führen.

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Dysphonie

Die Dysphonie ist eine Stimmstörung, bei der es zu Veränderungen von Stimmklang und Stimmleistung kommen kann. Betroffene sind oft heiser, haben eine belegte Stimme oder können gar keine klanghafte Stimme mehr produzieren (sie können nur noch flüstern).

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Dysplasie

Als Dysplasie bezeichnet in der Medizin eine Abweichung des Gewebes vom normalen Bild. Eine Dysplasie ist oft mit einer Minderung der Funktion des betroffenen Gewebes verbunden.

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Dyssomnie

siehe Schlafstörung

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Dysthymie

Die Dysthymie ist eine milde Form der depressiven Verstimmung. Oft tritt Dysthymie stressbedingt auf und geht einher mit einem körperlichen Gefühl der Krankheit oder Schwäche.

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