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Medizinisches Wörterbuch 

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Ebola

Ebola ist eine Infektionskrankheit. Sie verursacht hohes Fieber, Durchfall und starke Haut- und Schleimhautblutungen. Ebola führt in 50-90% zum Tod.

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Echinococcus multilocularis

siehe Fuchsbandwurm

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E. coli

siehe Enterohämorrhagische Escherichia coli

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Edwards-Syndrom (Trisomie 18)

Das Edwards-Syndrom ist eine Behinderung, deren Ursache eine Genommutation ist, bei der das Chromosom Nr. 18 in jeder Zelle drei- statt zweimal vorliegt. Das Edwards-Syndrom führt zu vielfältigen körperlichen Beeinträchtigungen mit einer Verkürzung der Lebensdauer (nur wenige erreichen das Jungendalter). Die häufigsten Fehlbildungen sind: Herzfehler, Hirnzysten, Minderwuchs, Fehlbildungen der Arm- und Beinknochen, Schädel- und Gesichtsfehlbildungen, Organstörungen des Magen-Darm-Traktes, Intelligenzminderung und Muskelschwäche. 75% der Betroffenen sind Mädchen.

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Ehlers-Danlos-Syndrom

Das Ehlers-Danlos-Syndrom ist ein Sammelbegriff für eine Gruppe von ungefähr neun verschiedenen Bindegewebserkrankungen. Diese Erkrankungen sind genetischen Ursprungs und rufen eine erhöhte Dehnbarkeit und Zerreißbarkeit der Haut hervor. Das Ehlers-Danlos-Syndrom zeigt sich unter anderen in einer Überelastizität der Haut und des Bindegewebes, welche zum Zerreißen der Haut, zu Überstreckbarkeit der Gelenke und Herzklappenschäden führen kann.

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Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)

Als Eierstockkrebs wird eine bösartige Veränderung der Eierstöcke bezeichnet. Eierstockkrebs macht oft geringe oder unspezifische Beschwerden, weshalb er meist erst sehr spät erkannt wird.

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Eierstockzyste (Ovarialzyste)

Eine Eierstockzyste (Ovarialzyste) ist ein in (oder an) den Eierstöcken gebildeter, mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum.

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Eileiterschwangerschaft (Tubargravidität)

Die Eileiterschwangerschaft ist die häufigste Form der Extrauteringravidität. Dabei nistet sich eine befruchtete Eizelle nicht in der Gebärmutter ein, sondern verbleibt im Eileiter. Eine Eileiterschwangerschaft stellt einen Notfall dar, und muss sofort medizinisch behandelt werden.

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Eisenmangelanämie

Die Eisenmangelanämie ist die häufigste Anämieform. Die Produktion von rotem Blutfarbstoff, dem Hämoglobin, ist bei der Eisenmangelanämie gestört. Dieser bindet und transportiert im Körper Sauerstoff. Bei Eisenmangel erhalten die Muskeln und Organe zu wenig Sauerstoff.

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Eklampsie

Bei einer Eklampsie kommt es während der Schwangerschaft zu Krämpfen, welche vorwiegend während der Geburt ausgelöst werden und manchmal mit Bewusstseinsverlust einhergehen.

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Ekzem

Das Ekzem ist eine Hauterkrankung, die sich in einer nicht-infektiösen Entzündungsreaktion der Haut äußert, die nicht durch Entzündungen hervorgerufen wird. Symptome: Hautrötung, Bläschenbildung, Nässen, Krustenbildung, Schuppung.

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Elephantiasis

Als Elephantiasis wird eine Erkrankung der Lymphwege bezeichnet. Bei der Elephantiasis kommt es durch mangelnden Lymphabfluss zu einer sehr starken Vergrößerung des betroffenen Körperteils.

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Embolie

Als Embolie bezeichnet man den plötzlich autretenden Verschluss eines Blutgefäßes durch einen Fremdkörper (Embolus - meist ein Blutgerinnsel, es gibt aber auch Fett- und Luftembolien).

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Empyem

Als Empyem wird eine Eiteransammlung in einer bereits bestehenden Körperhöhle bezeichnet. Durch eine bakterielle Infektion kann es zu einem Gallenblasenempyem, einem Pleuraempyem oder einem Gelenkempyem kommen. Da eine Entzündung vorliegt, geht ein Empyem häufig mit Fieber einher.

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Enanthem

Als Enanthem wird ein fleckiger, oft geröteter Ausschlag im Bereich der Schleimhäute bezeichnet. Häufig kommen Enantheme im Mund- und Rachenbereich vor. Oft tritt ein Enanthem im Rahmen einer Infektionskrankheit, z.B. bei Masern, Röteln oder Scharlach, auf.

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Encephalitis lethargica

siehe Europäische Schlafkrankheit

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Endokarditis

Eine Endokarditis ist eine Entzündung der Herzinnenhaut und der Herzklappen. Es handelt sich bei einer Endokarditis um eine durch Bakterien oder Viren verursachte Herzschädigung, die unbehandelt oft tödlich endet.

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Endometriose

Bei einer Endometriose handelt es sich um versprengte Gebärmutterschleimhaut, welche sich am Darm, im Unterbauch, aber auch an den Lungen befinden kann. Zyklusabhängig kommt es bei diesen Schleimhautinseln zu Blutungen, die sehr schmerzhaft sein können.

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Enterohämorrhagische Escherichia coli/E. coli

Enterohämorrhagische Escherichia coli sind eine Gruppe von hochinfektiösen Darmbakterien, die gefährliche, blutige Durchfälle auslösen können. Sie werden vorwiegend über Milch und rohes Fleisch übertragen.

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Enthesiopathie

siehe Insertionstendopathie

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Enuresis

siehe Bettnässen

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Enzephalitis

siehe Gehirnentzündung

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Eosinophilie

Als Eosinophilie wird die Erhöhung von eosinophilen Granulozyten, einer Sonderform von weißen Blutkörperchen, im Blut bezeichnet. Eosinophile Granulozyten erhöhen sich oft bei Allergien oder parasitären Erkrankungen.

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Epidermolysis bullosa

Epidermolysis bullosa ist eine angeborene Hautkrankheit. Durch die veränderte Struktur der Hautschichten kommt es ständig zu Ablösungen und Blasenbildung. Meist heilen diese Wunden unter Narbenbildung ab. Von der Epidermolysis bullosa betroffen sind auch die Schleimhäute, wie z.B. Speiseröhre und Magen.

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Epiduralblutung

Die Epiduralblutung ist eine Hirnblutung zwischen der harten Hirnhaut und dem Schädel. Meist entsteht sie durch ein Schädel-Hirn-Trauma. Symptome: Übelkeit, Erbrechen und Bewusstseinseintrübung. Eine Epiduralblutung stellt einen Notfall dar und muss sofort behandelt werden.

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Epiglottitis

siehe Kehldeckelentzündung

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Epilepsie

Die Epilepsie ist eine Erkrankung, bei der es zu starken elekrischen Entladungen im Gehirn kommt. Diese Entladungen treten anfallsartig auf und zeigen verschiedene Symptome, z.B. Stürzen, Krämpfe der Hände und Füße, vermehrter Speichelfluß und Zuckungen am ganzen Körper. Nach Abklingen des epileptischen Anfalls fallen die Patienten meistens in tiefen Schlaf.

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Erysipel

siehe Wundrose

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Erythem

Als Erythem bezeichnet man eine krankheitsbedingte Rötung der Haut, die durch eine Mehrdurchblutung an dieser Stelle entsteht. Sie verschwindet unter Druck und geht oft mit einer deutlichen Überwärmung einher. Ein  Erythem kann z.B. ein leichter Sonnenbrand sein.

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Erythema chronicum migrans

siehe Wanderröte

Erythema infectiosum acutum

siehe Ringelröteln

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Erythrasma

Das Erythrasma ist eine gutartige Hautkrankheit, das durch den Erreger Corynebacterium minutissimum hervorgerufen wird. Meist entstehen runde, scharf begrenzte, rötlich-braune Flecken, die schuppen können. Ein Erythrasma entsteht oft in Hautfalten, wie z.B. Genitalregion, Achseln und (bei Frauen) unterhalb der Brust.

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Ess-Brechsucht

siehe Bulimie

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Essstörung

Essstörungen sind Verhaltensstörungen, bei denen das Thema "Essen" im Mittelpunkt steht. Sie haben oft Suchtcharakter. Die Gedanken der Betroffenen kreisen unentwegt um das Thema Essen, und oft sind alle Lebensbereiche davon dominiert. Zu den Essstörungen gehören z.b. Binge Eating Disorder, Bulimie, Nahrungsvermeidung und Nahrungsverweigerung (Anorexie).

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Europäische Schlafkrankheit (Encephalitis lethargica)

Die europäische Schlafkrankheit ist eine Form der Enzephalitis, die sich meist in Lethargie, Schlafattacken und Parkinsonismus äußert. Zu den Komplikationen zählt vor allem eine sehr schwere Bewusstseins- oder Bewegungsstörung (vergleichbar dem Wachkoma).

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Exsikkose (Dehydratation)

Die Exsikkose ist eine Austrocknung des Körpers durch Verminderung des Körperwassers. Oft wird Exsikkose verursacht durch langanhaltendes Erbrechen, starke Durchfälle sowie mangelndes Durstempfinden und mangelnde Flüssigkeitsaufnahme.

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Exanthem

Als Exanthem bezeichnet man einen akut auftretenden Hautausschlag. Oft ist ein Exanthem Begleiterscheinung einer Infektionskrankheit (wie z.B. Masern, Röteln, Scharlach, Windpocken) oder bei einer Arzneimittelunverträglichkeit Zeichen einer Allergie.

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Exanthema subitum

siehe Dreitagefieber

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Extrauteringravidität

Von einer Extrauteringravidität spricht man, wenn sich die Eizelle bei einer Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter einnistet. (siehe z.B. Bauchhöhlenschwangerschaft)

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