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Fadenwürmer
siehe Filariose
Fanconi-Anämie
Die Fanconi-Anämie ist eine sehr seltene Erbkrankheit. Sie wird autosomal-rezessiv vererbt. Fanconi-Anämie hat eine Vielzahl von Symptomen, u.a. leiden Betroffene häufig an Blutarmut, Leukämie, Knochenfehlbildungen, Minderwuchs und Fehlbildungen der Nieren mit eingeschränkter Organfunktion.
Fazialisparese
Bei der Fazialisparese kommt es zu einer Lähmung des Nervus facialis, welcher für die mimische Muskulatur notwendig ist. Symptome einer Fazialparese sind z.B. ein hängender Mundwinkel, mangelnder Mundschluss und Unfähigkeit, das Augenlid auf der betroffenen Seite zu schließen.
Fehlgeburt (Abort)
Als Fehlgeburt bezeichnet man den ungewollten Verlust eines Fetus vor der
22.-24. Schwangerschaftswoche. Ein solcher Fetus wiegt meist weniger als 500 Gramm und hat keine Überlebenschance.
Feigwarzen (Condyloma acuminata)
Feigwarzen (Condyloma acuminata) sind eine Hauterkrankung. Sie werden durch das Humane Papillomavirus hervorgerufen und durch Geschlechtsverkehr übertragen. Feigwarzen sind kleine, juckende Warzen - meist im Genital- oder Analbereich. Sie sind hochgradig ansteckend.
Fersensporn (Calcaneussporn)
Als Fersensporn wird eine dornartige verknöcherte Ausziehung an der Unterseite des Fersenbeins bezeichnet. Der Fersensporn entsteht am Sehnenansatz, ausgelöst durch eine Überbeanspruchung der Sehnen.
Fettleber (Steatosis hepatis)
Als Fettleber wird eine Lebererkrankung bezeichnet, bei der es zur vermehrten Einlagerung von Fett in die Leber kommt. Häufig entsteht eine Fettleber durch Überernährung, mangelnde Bewegung, Alkoholmissbrauch, Medikamente und Umwelt- oder andere Gifte. Je nach Anteil des eingelagerten Fettes kann es zu einer eingeschränkten Funktion der Leber und zu einer Entzündung kommen.
Fettleibigkeit (Adipositas)
Als Fettleibigkeit wird eine Vermehrung von Fettgewebe im Körper bezeichnet, die ernährungsbedingte als auch stoffwechselbedingte Ursachen haben kann.
Fettstuhl (Steatorrhö)
Der Fettstuhl, auch als Steatorrhö bezeichnet, ist Stuhl mit stark erhöhtem Fettgehalt. Oft tritt Fettstuhl im Rahmen eines Malabsorptionssyndroms auf und hat ein schaumiges, voluminöses Aussehen und einen sehr unangenehmen Geruch.
Fibrom, hartes
Als Fibrom wird eine knotenartige, faserreiche Geschwulst bezeichnet. Es ist gutartig und tritt häufig an den Beinen auf. Manchmal entsteht ein hartes Fibrom reaktiv z.B. nach einem Insektenstich.
Fibrom, weiches
Als weiches Fibrom wird eine gutartige Geschwulst, die zellreich und faserarm ist und aus locker maschenartig angeordneten Fasern besteht bezeichnet. Es kann am ganzen Körper auftreten.
Fibromyalgie
Die Fibromyalgie ist eine chronische Erkrankung. Meistens kommt es zu starken Schmerzen im ganzen Körper, Erschöpfung und Schwäche. Fybromyalgie kann plötzlich auftreten und verläuft in der Regel schubförmig.
Fibrose
Als Fibrose wird eine krankhafte Vermehrung von Bindegewebe bezeichnet. Sie betrifft oft Organe und kann zu Organversagen führen. Ursachen einer Fibrose können z.B. Allergien oder Autoimmunreaktionen bei Lungenfibrose sein.
Fieber
Fieber ist ein Zustand erhöhter Körperkerntemperatur und tritt als Begleiterscheinung vieler Erkrankungen auf. Die normale Körperkerntemperatur beträgt beim Menschen zwischen
36,0 und 37,8 Grad Celsius. Steigt die Temperatur auf Werte zwischen 37,9 und 41 Grad Celsius, spricht man von Fieber. Fieber über 40 Grad Celsius sollte durch fiebersenkende Maßnahmen behandelt werden.
Fieberkrampf
Leiden Kinder unter hohem Fieber, dann kann es leicht zu einem Fieberkrampf kommen. Dabei kommt es aufgrund des hohen Fiebers zu einem Krampfanfall des Gehirns. Dieser äußert sich in der Regel mit einem plötzlichen Bewusstseinsverlust und rhythmischen Zuckungen der Muskulatur. Ein Fieberkrampf dauert dauert meist nur wenige Minuten und hört von selbst wieder auf.
Filariose
Eine Filariose ist eine parasitäre Infektion durch Fadenwürmer.
Fleckfieber (Flecktyphus)
Das Fleckfieber ist eine selten gewordene Erkrankung. Sie wird durch Rickettsien hervorgerufen und durch Läuse übertragen. Es kommt zu Fieber, Ausschlag, Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost und Bewusstseinsstörungen.
Flecktyphus
siehe Fleckfieber
Flexibilitas cerea
Felxibilitas cerea ist ein Phänomen, bei dem die Gliedmaßen starr, aber biegsam sind. Bewegt man den Arm eines Betroffenen in eine bestimmte Haltung, kann er stundenlang so verharren, ist aber nicht fähig, sich selbst zu bewegen. Flexibilitas cerea deutet immer auf eine schwere psychische oder hirnorganische Erkrankung hin (z.B. Schizophrenie). Siehe auch Katatonie.
Fluor vaginalis
siehe Ausfluss
Follikulitis
Eine Follikulitis ist eine durch Bakterien hervorgerufene Entzündung des äußeren Haarbalgs. Eine stark entzündete Follikulitis kann sich zu einem Furunkel vergrößern.
Fraktur
siehe Knochenbruch
Frühsommer-Meningoenzephalitis
siehe FSME
FSME
Als FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) wird eine Hirnentzündung, die durch Zecken übertragen wird, bezeichnet. Erreger ist das FSME-Virus, welches durch den Zeckenbiss auf den Menschen übertragen wird. Die Infektion kann die Hirnhäute als auch das Gehirn selbst oder die Nervenbahnen betreffen und manchmal dauerhafte Schäden hinterlassen.
Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis)
Der Fuchsbandwurm gehört zur Gruppe der Bandwürmer und befällt vorwiegend Füchse. Gelangen Eier des Fuchsbandwurmes in den menschlichen Organismus, dann können sich die Larven in Lunge, Gehirn und vor allem in der Leber einnisten. Die dadurch hervorgerufene Erkrankung bezeichnet man als alveoläre Echinokokkose.
Furunkel
Ein Furunkel ist die schmerzhafte Entzündung einer Haarwurzel. Furunkel werden durch Bakterien hervorgerufen.
Fußpilz
siehe Hautpilz




