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Gallenblasenempyem
Als Gallenblasenempyem wird eine Eiteransammlung in der Gallenblase bezeichnet. Oft entsteht diese als Folge einer Gallenblasenentzündung oder eines Gallengangsverschlusses. Symptome sind z.B. Bauchschmerzen, Schüttelfrost und Druckschmerz über der Gallenblase.
Gallenblasenentzündung
Die Gallenblasenentzündung bezeichnet eine Entzündung der Gallenblase. In den meisten Fällen wird die Gallenblasenentzündung durch Gallensteine verursacht.
Gallengangskarzinom (Cholangiokarzinom)
Ein Gallengangkarzinom ist ein bösartiger Tumor im Gallenwegsystem. Dieser Tumor kommt selten vor, steht jedoch mit bestimmten Risikofaktoren in Zusammenhang, zu denen u.a. eine primär sklerosierende Cholangitis (Entzündung der Gallengänge) sowie bestimmte Leberparasiten zählen. Ein Gallenkarzinom äußert sich durch Gelbsucht, Juckreiz und Gewichtsverlust.
Gallenstein (Cholelith)
Als Gallenstein wird eine kristalline Struktur, die sich aus Cholesterin und Mineralien bildet und sich in der Gallenblase befindet, bezeichnet. Bei großen Gallensteinen kann es zu Schmerzen bis hin zur Gallenkolik kommen.
Galloway-Mowat-Syndrom
Das Galloway-Mowat-Syndrom ist eine angeborene Erkrankung der Nieren und des Gehirns. Betroffene haben Nierenfehlbildungen, sowie häufig einen zu kleinen Schädel, ein geringeres Hirnvolumen und eine motorische und geistige Retardierung.
Ganglion
Als Ganglion wird oft ein Überbein bezeichnet. Es handelt sich um eine Blase, die mit Gelenksflüssigkeit gefüllt ist und oft an der Hand Schmerzen verursachen kann.
Gangrän
Als Gangrän bezeichnet man eine Zerstörung von Körpergewebe, die durch Minderdurchblutung hervorgerufen wird. Besonders bei Diabetikern kommt Gangrän häufig vor.
Gasbrand
Beim Gasbrand handelt es sich um eine schwere Wundinfektion, die durch das Bakterium Clostridium perfringens verursacht wird. Es kommt zu einer hochgradigen Butvergiftung und ausgedehnten Ödemen, die in ihrem Inneren Gase bilden. Oft sind diese Gasbrand-Ödeme braun bis schwarz verfärbt und sehr schmerzempfindlich. Im weiteren Verlauf der Erkrankung kann es zu weitflächiger Gewebszerstörung, Organversagen, Herzrasen und Blutdruckabfall kommen.
Gastritis
siehe Magenschleimhautentzündung
Gastroenteritis
Als Gastroenteritis wird eine Schleimhautentzündung von Magen, Dünndarm oder Dickdarm bezeichnet. Eine Gastroenteritis kann durch verschiedenste Viren oder Bakterien ausgelöst werden und beginnt oft plötzlich, mit hohem Fieber, starkem Erbrechen, Bauchschmerzen und dünnem, wässerigem Durchfall.
Gastroparese
siehe Magenatonie
Gaucher-Syndrom (Morbus Gaucher)
Als Gaucher-Syndrom wird eine Erbkrankheit, die sich auf den Fettstoffwechsel auswirkt, bezeichnet. Beim Gaucher-Syndrom kommt es zu einer Vergrößerung von Milz und Leber sowie zu einer veränderten Blutgerinnung mit Hämatomneigung.
Gaumenspalte (Palatum fissum)
Die Gaumenspalte ist eine angeborene Spaltbildung des Gaumens. Sie kann nur den Gaumen oder dazu noch Lippe und Kiefer betreffen. Durch die Gaumenspalte kann es zu Störungen beim Trinken und Schlucken, zu Atemwegsinfekten und zu Sprechstörungen kommen.
Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)
Verantwortlich für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs ist in den meisten Fällen das humane Papillomavirus. Es wird vor allem durch Geschlechtsverkehr übertragen. Infiziert sich eine Frau mit diesem Virus, kommt es nach ca. 9-12 Monaten zu ersten Veränderungen an der Gebärmutterschleimhaut.
Gebärmuttervorfall (Uterusprolaps)
Beim Gebärmuttervorfall senkt sich die Gebärmutter durch die Schichten der Beckenbodenmuskulatur nach unten. Die Ursache liegt häufig in einer Muskelschwäche. Typische Beschwerden beim Gebärmuttervorfall sind z.B. Schmerzen in Rücken und Unterleib, Harninkontinenz, Brennen beim Wasserlassen und in schweren Fällen Schleimhautschäden und Wunden am Gebärmutterhals.
Gefäßverschluss (Thrombose)
Als Gefäßverschluss wird ein teilweise bis vollständiger Verschluss eines oder mehrerer Gefäße durch geronnenes Blut (Blutgerinnsel) bezeichnet. Die Bekannteste ist die tiefe Beinvenenthrombose. Typische Symptome sind plötzlich eintretende starke Schmerzen, Fieber, eine Schwellung des betroffenen Bereichs, Erwärmung, Rötung sowie mangelnde Beweglichkeit.
Gehirnentzündung (Enzephalitis)
Als Enzephalitis bezeichnet man eine akute Entzündung des Gehirns. Sie kann durch Viren, Bakterien oder inseltenen Fällen auch durch Parasiten ausgelöst werden. Eine Gehirnentzündung verursacht hohes Fieber, Kopfschmerzen und Bewusstseinstrübungen und kann unbehandelt tödlich enden.
Gehirnerschütterung (Commotio cerebri)
Eine Gehirnerschütterung ist die Folge eines starken Schlages auf den Kopf (z.B. durch Hieb mit einem stumpfen Gegenstand oder durch Sturz). Häufige Symptome: Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Bewusstseinsstörung oder Bewusstlosigkeit und Schwindelgefühl.
Gehörgangsatresie
Eine Gehörgangsatresie ist eine angeborene Missbildung, bei welcher der äußere Gehörgang verschlossen ist. Diese Missbildung kann auch in Kombination mit Fehlbildungen der Ohrmuschel oder des Mittelohres auftreten.
Gelbsucht (Ikterus)
Als Gelbsucht wird die krankhafte Gelbfärbung der Haut bezeichnet. Oft beginnt sie in den Augen und Schleimhäuten und setzt sich dann über den gesamten Körper fort. Die Gelbsucht zeigt immer eine Störung der Leber- oder Gallenfunktion auf.
Gerstenkorn (Hordeolum)
Als Gerstenkorn bezeichnet man eine schmerzhafte Entzündung der Drüsen am Augenlid. Dabei kommt es zu einer Schwellung bzw. Rötung, die oft nach wenigen Tagen von selbst verschwindet.
Geschwulst
siehe Tumor
Gestose (Präeklampsie)
Die Gestose ist eine Schwangerschaftserkrankung, bei der es zu Bluthochdruck, erhöhtem Eiweiß im Urin und Beinödemen kommt. Eine Gestose tritt häufig bei Erstgebärenden, Spätgebärenden, Mehrlingsschwangerschaften und bestehender Diabetes mellitus auf.
Gicht (Arthritis urica)
Als Gicht wird eine Stoffwechselerkrankung, bei der es zur Erhöhung der Harnsäure im Blut kommt, bezeichnet. Diese lagert sich in Form von Harnsäurekristallen in Gelenken und im Gewebe ab. Oft führt es zur Zerstörung des Gewebes, zu Schmerzen und Schwellungen. Langfristig kann es zur Verformung und Versteifung der betroffenen Gelenke kommen.
Gigantomastie
Als Gigantomastie wird das übermäßige und unproportionale Wachstum der weiblichen Brust bezeichnet. Dies führt oft zu gesundheitlichen Problemen, wie Rückenschmerzen und Brustschmerzen, sowie häufig zu einer starken psychischen Belastung.
Glasknochenkrankheit (Osteogenesis imperfecta)
Die Glasknochenkrankheit ist eine angeborene Erbkrankheit. Hierbei kommt es durch eine Störung in der Kollagen-Produktion zu einer erhöhten Knochenbrüchigkeit. Man unterscheidet verschiedene Formen der Glasknochenkrankheit, die schwersten können oft schon vor oder kurz nach der Geburt zum Tod führen. Bei milderen Formen äußert sich die Glasknochenkrankheit in einer erhöhten Brüchigkeit und Verformbarkeit der Knochen, einer blaugrauen Verfärbung im weißen Bereich der Augen und einer trockenen, brüchigen Haut (auch als Lederhaut bezeichnet). Die Betroffenen müssen vor Schlägen, Stößen und Stürzen besonders geschützt werden und sind oft auf den Rollstuhl angewiesen.
Glaukom
siehe Grüner Star
Glutenunverträglichkeit (Zöliakie)
Die Glutenunverträglichkeit ist eine chronische Erkrankung der Darmschleimhaut aufgrund einer Unverträglichkeit des Körpers gegen das Protein Gluten, das in Getreide vorkommt. Das mit der Nahrung aufgenommene Gluten greift die Dünndarmschleimhaut an. Dies führt dauerhaft zu Nährstoffmangel mit Symptomen wie Haarausfall, Gewichtsverlust, Durchfall und Erbrechen.
Gonarthrose
siehe Kniegelenksarthrose
Gonorrhö
siehe Tripper
Grauer Star (Katarakt)
Als Grauen Star bezeichnet man allgemein eine Trübung der Augenlinse. Diese Trübung kann unter anderem genetische Ursachen, ein höheres Alter, oder Stoffwechselerkrankungen als Ursache haben. Meistens beginnt die Linsentrübung mit einem kaum wahrnehmbaren Schatten im Gesichtsfeld, bis schließlich die Sehfähigkeit auf bloßes Hell-Dunkel-Sehen minimiert wird.
Grippe/Grippaler Infekt
siehe Infekt, grippaler und Influenza (Virusgrippe)
Grüner Star (Glaukom)
Als Grünen Star bezeichnet man Erkrankungen des Auges, die mit einem erhöhten Augeninnendruck einhergehen. Bei einem Glaukom wird ein starker Druck auf den Sehnerv im Augenhintergrund ausgeübt, was langfristig zu einem Funktionsverlust dieses Nerven führen kann.
Grützbeutel
siehe Atherom
Gürtelrose (Herpes Zoster)
Die Gürtelrose (auch als Herpes Zoster bezeichnet) wird durch das Varizella-Zoster-Virus ausgelöst wird. Bei Kindern führt es nur zu den meist harmlosen Windpocken, bei Erwachsenen jedoch zu einer schmerzhaften Nervenentzündung, oft verbunden mit Fieber, Müdigkeit und rotem Hautausschlag mit Bläschenbildung.




