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Laktoseintoleranz
siehe Milchzuckerunverträglichkeit
Lambert-Eaton-Syndrom (Myasthenisches Syndrom)
Als Lambert-Eaton-Syndrom wird eine Autoimmunerkrankung bezeichnet, bei der der Körper Antikörper gegen körpereigene Kalziumkanäle bildet. Oft tritt eine beinbetonte Muskelschwäche im ganzen Körper ein, die aber mit zunehmender Bewegung abnimmt.
Laryngitis
siehe Kehlkopfentzündung
Laryngitis subglottica
siehe Pseudo-Krupp
Lassafieber
Als Lassafieber bezeichnet man eine hochgefährliche Infektionskrankheit die durch Viren ausgelöst wird und meldepflichtig ist. Hauptsächlich kommt das Lassafieber in Afrika vor und ist sehr ansteckend. Zu den typischen Symptomen zählen zunächst Fieber, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, später Durchfall, Ausschlag, Lymphknotenschwellung und eine gefährliche Blutungsneigung. Die Sterberate liegt bei etwa 50%.
Laurence-Moon-Biedl-Bardet-Syndrom
siehe Bardet-Biedl-Syndrom
Leberabszess
Als Leberabszess bezeichnet die Medizin eine klar definierte Eiteransammlung im Gewebe der Leber. Symptome sind: Schmerzen im rechten Oberbauch, Fieber, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust. Weil ein Leberabszess tödlich sein kann, ist eine rasche Behandlung notwendig.
Leberentzündung (Hepatitis)
Eine Leberentzündung wird meist durch Viren übertragen und kann sowohl akut als auch chronisch verlaufen. Je nach Erreger und Verlaufsform unterscheidet man Hepatitis A, B und C (und weitere sehr seltene Formen). Symptome sind: meist Fieber, Abgeschlagenheit, Übelkeit und eventuell eine Gelbfärbung der Haut. Hepatitis A wird vor allem über rohes Gemüse, Meeresfrüchte oder verunreinigtes Wasser übertragen. Die Übertragung von Hepatitis B und C erfolgt über Körperflüssigkeiten.
Leberfleck (Naevus)
Ein Leberfleck ist eine gutartige Wucherung der Melanozyten (den pigmentbildenden Zellen der Haut). An sich sind Leberflecken harmlos, können aber z.B. durch häufige Sonneneinstrahlung entarten und sich zu Hautkrebs entwickeln. Starke Farbänderung, schnelle Größenzunahme oder unscharf begrenzte oder gerötete Ränder sollten deshalb vom Arzt überprüft werden.
Leberhämangiom
Ein Leberhämangiom ist ein gutartiger Tumor der Leber, der nicht zu den Krebserkrankungen zählt.
Leberzirrhose (Cirrhosis hepatis)
Als Leberzirrhose bezeichnet man eine Krankheit bei der die Leber fortschreitend zu Bindegewebe umgebaut wird. Meistens ist die Ursache eine Zerstörung des gesunden Lebergewebes, die viele Gründe haben kann, z.B. Alkoholmissbrauch, eine Leberentzündung oder eine angeborene Stoffwechselstörung. Symptome einer Leberzirrhose sind z.B. Müdigkeit, Übelkeit, Verstopfung, Blähungen und Druck oder Schmerzen im rechten Oberbauch. Häufig kommt es auch zu einer Gelbverfärbung der Haut.
Leistenbruch (Hernia inguinalis)
Ein Leistenbruch kann eine lebensgefährliche Situation darstellen. Bei einem Leistenbruch treten Darmschlingen durch eine muskelschwache Stelle in der Leiste und liegen dann direkt unterhalb der Bauchhaut. Dabei kann es zum Verdrehen und Absterben von Darmteilen kommen.
Lepra
siehe Aussatz
Leukämie
siehe Blutkrebs
Leukoplakie
Als Leukoplakie bezeichnet man eine weißliche Veränderung der Schleimhaut. Hierbei handelt es sich um eine Keratinisierungsstörung. Ursachen für eine Leukoplakie sind oft Nikotin- und Alkoholmissbrauch und mechanische Reize.
Lichtallergie (Photoallergie)
Häufig wird die Lichtallergie durch Sonnenlicht ausgelöst. Es entstehen am Körper des Betroffenen kleine, rötliche Knoten und Papeln, die stark jucken können. Bei der Lichtallergie kann es im schlimmsten Fall zu einem anaphylaktischen Schock kommen.
Lipom
Als Lipom bezeichnet man einen gutartigen Tumor. Meistens entsteht ein Lipom in Fettgewebszellen im Unterhautfettgewebe. Es handelt sich um erbsen- bis faustgroße, rundliche Tumoren, die meist weich bzw. prall tastbar unter der Haut liegen. Lipome sind harmlos, wachsen in der Regel eher langsam, meist über Jahre.
LMBBS
siehe Bardet-Biedl-Syndrom
Lordose
Die Lordose ist eine Krümmung der Wirbelsäule nach vorne (bauchwärts). Eine starke Lordose der Lendenwirbelsäule wird auch als Hohlkreuz bezeichnet. Die Ursache ist häufig eine schwach trainierte Bauchmuskulatur.
Lues
siehe Syphilis
Lumbago
siehe Hexenschuss
Lungenemphysem
Als Lungenemphysem bezeichnet man das Ergebnis einer Vielzahl von Lungenkrankheiten, die die Lungenbläschen zerstören. Oft entstehen große, luftgefüllte Blasen die die Atmung beeinträchtigen. Es kommt somit zur Überblähung der Lunge und dadurch zu Atemnot und Sauerstoffmangel.
Lungenentzündung (Pneumonie)
Die Lungenentzündung ist eine akute oder chronische Entzündung des Lungengewebes. Neben Bakterien können auch Pilze, Viren oder Parasiten eine Lungenentzündung verursachen. Andere Faktoren, die die Entstehung einer Lungenentzündung begünstigen, sind chronische Grunderkrankungen der Lunge (Mukoviszidose), Immunschwäche (AIDS, Chemotherapie, vorangegangene Infektionen), ein Krebsleiden, Zuckerkrankheit, Allergien oder ein höheres Alter.
Lungenfibrose
Als Lungenfibrose bezeichnet man eine Entzündungsreaktion der Lunge, bei der es zu einer Zunahme an Bindegewebe und somit zu einer Versteifung der Lunge kommt. Durch die eingeschränkte Ausdehnung kommt es zu Symptomen wie Atemnot, Husten, Müdigkeit oder geringe körperliche Belastbarkeit. Oft sind die Ursachen einer Lungenfibrose Staub (z.B. in Bergwerken), Asbest, Vogelkot oder andere allergieauslösende Stoffe.
Lupus erythematodes
Lupus erythematodes ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene Autoimmunkrankheiten, die die Haut oder innere Organe betreffen. Symptome sind: roter Ausschlag (auch im Gesicht), verschiedene organische Symptome und Ausfallerscheinungen, manchmal eine krankheitsbedingte Nierenentzündung und in seltenen, sehr schweren Fällen psychische Veränderungen.
Lyme-Borreliose/Lyme disease
siehe Borreliose
Lymphadenitis
Als Lymphadenitis wird eine reaktive Schwellung der Lymphknoten bezeichnet. Oft entsteht sie als Reaktion auf eine akute oder chronische Entzündung im Körper. Häufig treten Lymphadenitiden im Rahmen von akuten viralen Infekten wie z.B. dem Pfeiffer'schen Drüsenfieber oder akuten bakteriellen Infekten auf.
Lymphadenitis mesenterialis
siehe Yersiniose
Lymphogranulomatose
siehe Morbus Hodgkin
Lymphom
Lymphom ist ein Sammelbegriff für Lymphknotenvergrößerungen, Lymphknotenschwellungen und Tumoren des Lymphgewebes. Man unterscheidet gutartige oder bösartige Lymphome.




