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Medizinisches Wörterbuch 

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Magenatonie (Gastroparese)

Als Magenatonie bezeichnet man den Zustand, wenn der Magen gelähmt ist und eine Entleerungsstörung auftritt. Oft entsteht die Magenatonie bei fester Nahrung. Neben einer Nerven- oder Muskelschädigung können auch Viruserkrankungen oder bestimmte Medikamente eine Magenatonie auslösen. Manchmal entsteht die Magenatonie auch durch Komplikation nach einer Operation, wenn z.B der Nervus vagus durchtrennt wurde. Eine Magenatonie äußert sich durch Übelkeit, Völlegefühl, Sodbrennen oder Erbrechen.

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Magenblutung

Als Magenblutung wird meist eine Blutung im oberen Teil des Verdauungstraktes (Speiseröhre, Magen Zwölffingerdarm) bezeichnet. Ursachen können z.B. Ösophagusvarizen, Magengeschwüre oder Magenentzündungen sein. Symptome sind: Blut im Stuhl, Erbrechen von Blut, Anämie und oft niedriger Blutdruck. Magenblutungen können sehr gefährlich werden und sollten sofort behandelt werden.

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Magengeschwür (Ulcus ventriculi)

Bei einem Magengeschwür handelt sich um die lokale Zerstörung der Magenschleimhaut, die zu Schmerzen und Blutungen führen kann. Die häufigste Ursache ist das Bakterium Helicobacter pylori, welches im Magen zu einem Ungleichgewicht zwischen Säure und Base führen und so die Schleimhaut angreifen kann. Oft begünstigt Stress, Rauchen, Alkohol und die Einnahme von verschiedenen Schmerzmitteln das Magengeschwür.

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Magenschleimhautentzündung (Gastritis)

Die Gastritis ist eine Entzündung der Magenschleimhaut. Alkoholkonsum, Einnahme verdorbener Nahrungsmittel oder psychische Stresserfahrungen  sind oft die Ursachen für eine Magenschleimhautentzündung. Auch die Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori kann eine Gastritis herbeiführen.

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Magersucht (Anorexia nervosa)

Die Magersucht ist eine psychisch bedingte Essstörung. Die Betroffenen (am häufigsten erkranken Mädchen und junge Frauen) vermeiden es zwanghaft, Kalorien zu sich zu nehmen. Die Patienten haben meist eine veränderte Körperwahrnehmung (finden sich auch trotz starken Untergewichtes noch zu dick). Was sie an Nahrung zu sich nehmen, wird entweder gleich wieder erbrochen oder durch exzessiven Kalorienverbrauch (z.B. Sport) sofort verbrannt. Anorexie kann fließend in andere Essstörungen übergehen oder aus diesen entstehen. Magersucht kann lebensbedrohliche Formen annehmen. Dann kann sogar eine Zwangsernährung nötig werden.

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Makuladegeneration

Der Begriff Makuladegeneration bezeichnet eine Gruppe von Erkrankungen, welche die Makula lutea (den Punkt des schärfsten Sehens auf der Netzhaut des menschlichen Auges) betreffen. Bei einer Makuladegeneration kommt es zu einer allmählichen Beeinträchtigung der Sehfähigkeit im zentralen Gesichtsfeld. Die häufigste Form ist die Altersbedingte Makuladegeneration (AMD). Diese ist in den Industriestaaten die Hauptursache für eine Erblindung bei Menschen über 50 Jahren.

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Malaria

Malaria ist eine Tropenkrankheit, die durch die Anopheles-Mücke übertragen wird. Symptome sind: hohes Fieber (meist in regelmäßigen Schüben), Schüttelfrost, Übelkeit, Erbrechen und Krämpfe.

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Maligne Hyperthermie

Die maligne Hyperthermie tritt meistens als Komplikation bei einer Narkose auf und kann unbehandelt rasch zum Tod führen. Dabei kommt es nach Verabreichen von Narkotika zu Blutdruckabfall, Herzrasen und hohem Fieber. Wird sie nicht schnellstens behandelt, kann es zu  Organversagen und Entgleisung der Kaliumwerte kommen, was zum Tode führen kann. Die maligne Hyperthermie ist ein medizinischer Notfall.

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Malignität

Als Malignität (Bösartigkeit) bezeichnet man die Neigung einer Erkrankung, fortzuschreiten oder zu zerstören. Die Malignität ist in der Tumordiagnostik und -therapie ein wichtiges Kriterium. Das Gegenteil von Malignität ist die Benignität.

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Malignom/Malignes Melanom

Als malignes Melanom - kurz Malignom - berzeichnet man bösartige Tumoren jeder Art. Malignome kennzeichnen häufig eine Krebserkrankung. Jedoch nicht bei jeder Krebserkrankung entsteht ein Malignom.

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Mallorca-Akne (Acne aestivalis)

Die Mallorca-Akne ist ein entzündlicher Hautausschlag, der entstehen kann, wenn die Haut über längere Zeit dem Sonnenlicht ausgesetzt wird und gleichzeitig Sonnencreme verwendet wird. Dabei kommt es zu kleinen, entzündeten Pusteln.

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Mandelentzündung (Tonsillitis)

Als Mandelentzündung bezeichnet man eine Entzündung der Gaumenmandeln, welche sowohl durch Viren als auch durch Bakterien hervorgerufen werden kann. Oft beginnt eine Mandelentzündung mit hohem Fieber, Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Anschwellen und Schmerzen der Lymphknoten unterhalb des Unterkiefers sowie eine Rötung und evtl. Belag der Mandeln.

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Manie

Bei einer Manie handelt es sich um eine affektive Störung (Affekt wird hier im Sinne von Grundstimmung gebraucht, es handelt sich also um eine Stimmungsstörung). Dabei sind Antrieb und Stimmung weit über dem Normalniveau. Betroffene zeigen folgende Symptome:  übertrieben gute Stimmung, Antriebssteigerung, erhöhte Aufmerksamkeit, gesteigerte Wahrnehmung, hoher Blutdruck, Herzrasen und Schlaflosigkeit, manchmal auch Halluzinationen. Meist tritt eine Manie im Verlauf einer manisch-depressiven Erkrankung (siehe Bipolare Störung) auf. Dabei wechseln manische Episoden mit Phasen von Depressionen.

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Manische Depression

siehe Bipolare Störung

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Marmorknochenkrankheit (Osteopetrosis familiaris)

Die Marmorknochenkrankheit ist eine Erbkrankheit, die sowohl rezessiv als auch dominant vererbt werden kann. Es entstehen Störungen im Knochenabbau und somit ist die Knochenzusammensetzung verändert. Je nach Schweregrad der Mamorknochenkrankeit gibt es Symptome wie Knochenschmerzen, Frakturen, Knochenentzündungen, Nervenschmerzen durch Ummauerung der Nerven mit Knochensubstanz sowie Blutbildveränderungen. Der Grund für diese Schmerzen ist, dass das Knochenmark nur noch eine eingeschränkte Funktion aufweist.

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Masern (Morbilli)

Als Masern wird eine Virusinfektion bezeichnet, die zu den typischen Kinderkrankheiten zählt. Ca. 8-14 Tage nach einer Tröpfcheninfektion zeigen Masern erste Symptome wie Fieber, Husten, Halsschmerzen und einen großflächigen roten Hautausschlag.  Die Krankheit verläuft oft komplikationslos und klingt nach etwa 18 Tagen ab. Wichtig ist, dass Masern  hochgradig ansteckend sind.

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Mastitis

Als Mastitis wird eine Brustentzündung die oft während des Wochenbetts oder während der Stillperiode auftritt bezeichnet. Die Brustdrüse schwillt an, wird rot und schmerzhaft, und es kann zusätzlich zu einer Verhärtung der Brust und Fieber kommen.

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Medianuskompressionssyndrom

siehe Karpaltunnelsyndrom

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Melatoninmangel (Hypopinealismus)

Melatoninmangel ist eine reduzierte Produktion von Melatonin, verursacht durch eine Unterfunktion der Zirbeldrüse. Diese Unterfunktion entsteht meist durch eine Verkalkung der Pinealozyten, die das Melatonin in der Hypophyse produzieren. Auch die operative Entfernung der Zirbeldrüse, Medikamenteneinnahme oder der körperliche Alterungsprozess können Ursachen für einen Melatoninmangel sein. Symptome sind oft Schlafstörungen, Gedächtnisstörungen und chronische Erschöpfung.

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Meningitis

siehe Hirnhautentzündung

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Menorrhagie

Menorrhagie ist der medizinische Ausdruck für eine verlängerte und verstärkte Regelblutung.

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Metastasen

Metastasen sind Tochtergeschwulste eines bösartigen Tumors. Sie zeigen an, dass der Tumor über das Blut Zellen abgegeben hat, welche sich an anderen Orten im Körper niedergelassen und eine neue Geschwulst gebildet haben.

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Migräne

Die Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die mit starken, anfallsartigen, oft einseitigen Kopfschmerzen einhergeht. Manchmal treten Sehveränderungen, Bewusstseinsstörungen, Lichtempfindlichkeit und starke Übelkeit auf.

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Milchschorf

Als Milchschorf wird ein verkrustender Hautausschlag bezeichnet, der auf der Kopfhaut von Säuglingen auftritt. Milchschorf ist vollkommen ungefährlich.

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Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz)

Bei der Milchzuckerunverträglichkeit fehlt dem Körper das Enzym Laktase, das man zur Verdauung von Milchzucker braucht. Der Milchzucker, den der Betroffene zu sich nimmt, gelangt unverdaut in den Darm, wo er von dort befindlichen Darmbakterien vergoren wird. Durch diesen Prozess kommt es zu Blähungen, Übelkeit und Durchfall.

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Mittelohrentzündung (Otitis media)

Eine Mittelohrentzündung ist eine akute Entzündung des Mittelohrs die oft bei Kindern auftritt. Häufig äußert sich die Mittelohrentzündung durch Fieber, Ohrenschmerzen, Schwerhörigkeit sowie Flüssigkeitsaustritt aus dem Ohr. Eine deutliche Besserung der Schmerzen tritt ein, nachdem das Trommelfell reißt  und es zu einer Druckentlastung und Flüssigkeitsentleerung kommt. In der Regel heilt das Trommelfell innerhalb von drei bis vier Wochen komplikationslos ab.

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Möller-Barlow-Syndrom

siehe Skorbut

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Mononukleose

siehe Pfeiffer'sches Drüsenfieber

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Morbilli

siehe Masern

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Morbus

Morbus ist das lateinische Wort für Krankheit. In der Medizin gibt Morbus in Verbindung mit dem Namen dessen, der als erster die Erkrankung beschrieb, einer Erkrankung einen Namen
(z.B. Morbus Bechterew).

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Morbus Basedow

siehe Basedow'sche Erkrankung

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Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans)

Als Morbus Bechterew wird eine chronisch-entzündliche Gelenkerkrankung bezeichnet, die vor allem die Wirbelsäule betrifft. Andere Gelenke können  auch  befallen sein. Bei Morbus Bechterew  kommt es zu Schmerzen und zur Versteifung des betroffenen Gelenks. Die Wirbelsäule krümmt sich oft im Verlauf der Erkrankung und bildet einen "Buckel" aus.

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Morbus Boeck

siehe Sarkoidose

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Morbus Crohn (Ileitis terminalis)

Morbus Crohn ist eine chronisch-entzündliche Darmkrankheit. Häufig tritt sie zwischen dem
20. und 40. Lebensjahr auf und beginnt als eine Entzündung im Darm, die jedoch im Laufe der Zeit jeden Teil des Magen-Darm-Traktes, von der Mundhöhle bis zum After, befallen kann. Symptome sind oft  Schmerzen, Verdauungsstörungen, schleimige Durchfälle, Gewichtsverlust, Übelkeit und Erbrechen.

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Morbus Gaucher

siehe Gaucher-Syndrom

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Morbus Hodgkin (Lymphogranulomatose)

Morbus Hodgkin ist eine bösartige Erkrankung. Sie zählt zu den Krebserkrankungen und geht von den Lymphknoten aus. Symptome sind: zunächst Fieber, Nachtschweiß, Leistungsabfall, später Lymphknotenschwellung mit Schluckbeschwerden oder Druckschmerz sowie eine Vergrößerung von Milz oder Leber.

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Morbus Kahler

siehe Plasmozytom

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Morbus Parkinson

siehe Parkinson-Krankheit

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Morbus Recklinghausen (Neurofibromatose)

Morbus Recklinghausen ist eine Erbkrankheit, die vor allem die Haut und das Nervengewebe betrifft. Sowohl periphere Nerven als auch das Gehirn können geschädigt sein. Symptome sind: das Auftreten von hellbraunen Hautarealen ("Café-au-lait"-Flecken), Tumore im Gehirn und zentralen Nervensystem und zahlreiche kleine Hauttumoren. Die Betroffenen leiden oft unter Epilepsie und können eine Minderbegabung aufweisen.

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Morbus Scheuermann (Adoleszentenkyphose)

Morbus Scheuermann ist eine Erkrankung der Wirbelsäule. Sie tritt in der Pubertät auf. Eine chronische Fehlhaltung in Verbindung mit einer Schwäche der Rückenmuskulatur führt zu einer Fehlbelastung der Wirbelsäule. Es bildet sich ein mehr oder weniger ausgeprägter Buckel der Brustwirbelsäule, oft in Verbindung mit einem Hohlkreuz der Lendenwirbelsäule.

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Morbus Waldenström (Immunozytom)

Als Morbus Waldenström (Immunozytom) wird eine bösartige Erkrankung bezeichnet, die zu den Lymphomen gehört. Oft verläuft die Erkrankung wenig aggressiv, dafür aber chronisch. Die Laborwerte und das Krankheitsbild ähneln häufig der chronisch lymphatischen Leukämie.

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Morbus Wilson

siehe Kupferspeicherkrankheit

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MS

siehe Multiple Sklerose

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Mukoviszidose (Cystische Fibrose)

Mukoviszidose ist eine genetisch bedingte, angeborene Stoffwechselkrankheit. Betroffene haben veränderte Sekrete sämtlicher Drüsen im Körper. Mukoviszidose äußert sich in einem besonders zähflüssigen Schleim der Lungen und Atemwege, der nur schwer abgehustet werden kann und häufig zu Atemnot führt. Oft entstehen Verdauungs- und Gedeih-Störungen. Die Lebenserwartung von Mukoviszidose-Betroffenen liegt bei 30-40Jahre.

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Multiple Sklerose/MS

Als Multiple Sklerose wird eine relativ häufige, entzündlich-degenerative Erkrankung des zentralen Nervensystems bezeichnet. Oft tritt die Krankheit im Alter zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr auf. Multiple Sklerose äußert sich durch Kribbeln, Spastiken, Sehstörungen oder Lähmungen. Charakteristisch ist ihr schubweises Auftreten. Häufig beinhaltet ein Schub eine schwerwiegende Symptomatik (z.B. Lähmung), die sich jedoch nach Abklingen des Schubes ganz oder teilweise zurückbildet.

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Mumps (Parotitis epidemica)

Der Mumps, der im Volksmund auch als Ziegenpeter bekannt ist, ist eine Virusinfektion. Mumps zählt zu den Kinderkrankheiten und tritt am häufigsten zwischen dem dritten und achten Lebensjahr auf. Typisch sind schmerzhafte Schwellungen im Gesichts- und vor allem Ohrbereich, Fieber und eine Entzündung der Mundschleimhaut etwa 16-18 Tage nach Tröpfcheninfektion. In seltenen Fällen können auch anderen Drüsen (Tränendrüse, Bauchspeicheldrüse, Hoden) des Körpers betroffen sein.

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Muskelfaserriss

Der Muskelfaserriss ist eine typische Sportverletzung. Durch Überbelastung kommt es zu einem Zerreißen von Muskelzellen. Symptome eines Muskelfaserrisses sind plötzliche, heftig einschießende Schmerzen mit lang anhaltender schmerzhafter Funktionseinschränkung des betroffenen Muskels. Oft ist die Beinmuskulatur betroffen.

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Muskelkater

Als Muskelkater bezeichnet man Schmerzen in den Muskeln, die nach zu schwerer körperlicher Belastung auftreten. Es handelt sich um mikroskopisch kleine Einrisse des Muskelgewebes, die zu lokaler Entzündung führen.

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Muskelkrampf (Spasmus)

Ein Muskelkrampf ist eine starke, plötzlich auftretende und sehr schmerzhafte Muskelanspannung. Muskelkrämpfe können sehr unangenehm sein, sind aber harmlos.

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Myasthenisches Syndrom

siehe Lambert-Eaton-Syndrom

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Myelom, multiples

siehe Plasmozytom

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Mykose

siehe Pilzinfektion

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Myokardinfarkt

siehe Herzinfarkt

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Myokarditis

siehe Herzmuskelentzündung

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Myom

Myome sind gutartige Tumoren, die im Muskelgewebe des Körpers entstehen. Besonders häufig kommen sie in der Gebärmutter vor und machen in der Regel keine Beschwerden. Myome zählen nicht zu den Krebserkrankungen.

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Myopie

siehe Kurzsichtigkeit

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Myotendinose

siehe Insertionstendopathie

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